Witterungsrückblick Januar 2020

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Januar 2020 mit 3,6 °C um 2,1 °C über dem langjährigen Mittel von 1,5 °C. Die Niederschlagsmenge lag mit 42 l/ um circa 39 % unter dem langjährigen Mittel von 69 l/. Die Sonne schien mit 52 Stunden circa 6 % länger als im Mittel (49 Stunden). Herabbrechende Äste, verursacht durch Böen des Sturmtiefs „Lolita“, verletzten am 28. in Saarburg, südlich von Trier, einen Mann.

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Januar 2020 mit 3,5 °C um 2,6 °C über dem langjährigen Mittel von 0,9 °C. Die Niederschlagsmenge verfehlte mit 40 l/ ihr Soll von 65 l/ um etwa 38 %. Die mittlere Sonnenscheindauer betrug in Deutschland 59 Stunden und lag damit circa 13 % über dem langjährigen Mittel von 52 Stunden. Bundesweit am höchsten kletterte das Quecksilber am 9. in Ohlsbach bei Offenburg mit 16,0 °C. Die größte Niederschlags-Tagessumme wurde am 27. in Börfink-Thranenweier im Hunsrück mit 40,4 l/ gemessen. An 319 der etwa 500 DWD-Wetterstationen mit Schneehöhenmessung gab es an keinem TaG im Januar eine Schneedecke.

(Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1971-2000.)

Quelle: Daten des Deutschen Wetterdienstes (ftp://opendata.dwd.de) und Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 30.01.2020.

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