Witterungsrückblick Juni 2024

Witterungsrückblick Rheinland-Pfalz:

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Juni 2024 mit 16,5 °C um 0,1 °C unter dem langjährigen Mittel von 16,6 °C.
Die Niederschlagsmenge lag mit 67 l/m² um circa 2 % über dem langjährigen Mittel von 66 l/m².
Die Sonne schien mit 206 Stunden circa 4 % kürzer als im Mittel (214 Stunden).

Anmerkung zum Witterungsrückblick Rheinland-Pfalz:

Auffällig waren auch hier die starken Temperaturschwankungen. Anfang des Monats und zu Beginn der zweiten Dekade erreichten die Höchstwerte nur um 15 °C. Anschließend blühte der der Juni auf und ließ seine Fähigkeiten voll entfalten. Dabei wurden in der letzten Woche Höchstwerte von über 30 °C gemeldet. In der zweiten Halbzeit traten auch stärkere Niederschläge auf.

Witterungsrückblick Deutschland:

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Juni 2024 mit 16,8 °C um 0,4 °C über dem langjährigen Mittel von 16,4 °C.
Die Niederschlagsmenge überstieg mit 89 l/m² ihr Soll von 75 l/m² um etwa 19 %.
Die mittlere Sonnenscheindauer betrug in Deutschland 210 Stunden und lag damit circa 3 % unter dem langjährigen Mittel von 216 Stunden.

Anmerkung zum Witterungsrückblick Deutschland:

Im Juni 2024 zeigte sich die Witterung mit einer Dynamik und Wechselhaftigkeit, die an ein spannendes Fußballspiel erinnerte. Die Temperaturen schwankten zwischen frühherbstlicher Kühle und hochsommerlicher Hitze. Offensive Niederschläge verursachten Hochwasser, während schadensträchtige Gewitterzellen in einer subtropischen Luftmasse rotierten. In der Schlussphase des Juni folgten dann die bisher sonnigsten Tage des Jahres.
Der Eröffnungsmonat des Sommers ist der 15. zu warme Juni in Folge.
Niederschlagsreich und mit schweren Hochwassern in Teilen Baden-Württembergs und Bayerns ging es in den Monat. Verantwortlich dafür waren teils Rekordniederschläge, die bereits Ende Mai ihren Anfang fanden. Hohe Tagesmengen wurden aber auch noch in den ersten Junitagen erfasst. Am 3. fielen im oberbayerischen Raubling-Pfraundorf 137 l/m². Entlang der Alpen zeigten sich die höchsten Monatsmengen von über 250 l/m². Landesweit tobten Starkregengewitter und gebietsweise auch Superzellen mit Großhagel. Trockener blieb der Juni vor allem im nördlichen Brandenburg mit unter 20 l/m².

(Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1991-2020.)

Quelle: Daten des Deutschen Wetterdienstes (https://opendata.dwd.de) und Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 28.06.2024.

Weitere Witterungsrückblicke finden Sie im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz unter dem Menüpunkt » Witterungsrückblick.